29 Mai 2017

Insel der Winde – jetzt in grün

»Atlan ist bestrebt, einen Traum des alten Pharao zu verwirklichen« – so steht es im Rückentext des ATLAN-Buches mit dem Titel »Insel der Winde«. Verfasst wurde der Roman von Hans Kneifel, es ist einer der letzten ATLAN-Zeitabenteuer des Altmeisters. Als zweiter Teil der sogenannten Kreta-Trilogie wurde er im Jahr 2009 von unserem Partner Ulisses veröffentlicht. Das Titelbild schuf Arndt Drechsler.

Ich freue mich sehr darüber, dass es dieses Buch jetzt neu gibt: in der schönen, wenngleich nicht unbedingt allen gefallenden Gestaltung der Club-Ausgabe. Diese wird von unseren Partnern von Edel über ihren Shop an die Abonnenten der Serie ausgeliefert – und so erlebe ich es wieder einmal mit, wie der alte Arkonide in neuer Gestalt auf dem Stapel mit den Belegexemplaren materialisiert. Ich bin sicher, Hans hätte sich darüber sehr gefreut ...

28 Mai 2017

Kampf um Merkur

Ich zitiere aus einer Mail, die ich am 7. April 2017 an Susan Schwartz geschickt habe: »Der Roman hat mir richtig viel Spaß gemacht, ich finde ihn spannend und unterhaltsam, und ich bin sicher, dass er bei unseren Lesern gut ankommen wird. Vor allem finde ich gut, wie schön Du die Figur des Darren Z charakterisiert hast.«

Dem Lob ist wenig hinzuzufügen. Die Leser können sich in wenigen Tagen selbst überzeugen, wenn »Kampf um Merkur« offiziell in den Handel kommt. Die Autorin präsentiert den vierten Roman von PERRY RHODAN-Merkur mit seinen zwei getrennten Handlungsebenen – hier verrate ich dazu nicht mehr – mit viel Freude an Action und knalligen Dialogen.

Sicher ist eins: Danach wissen die Leser mehr über die Situation im Jahr 3430 christlicher Zeitrechnung, vor allem ist mehr über die Bedrohung der Milchstraße bekannt ...

26 Mai 2017

Terminus am Freitag

Der heutige Freitag steht zu einem großen Teil im Zeichen von PERRY RHODAN-Terminus. Als Redakteur habe ich mich damit stark beschäftigt – mit Exposés, Titelbildern, dem Lektorat und Manuskripten. Langweilig wird's einem dabei nicht.

Wichtig aber: Die Exposés liegen vollständig da, die Romane stehen auch zu einem großen Teil, der Zuspruch der Leserschaft ist größtenteils positiv. Unter anderem schickte ich heute eine Mail mit Exposé-Feedback an den Exposéautoren hinaus.

Wenn am Wochenende beim PERRY RHODAN-Con in Osnabrück ebenfalls unsere aktuelle Miniserie in aller Munde ist, freut mich das sehr. Ich selbst kann ja leider nicht dabei sein; also beschränkte ich mich heute auf Mails und in einem Fall sogar auf die Briefpost.

Mit einzelnen Autoren wurde heute zu verschiedenen Themen korrespondiert. Bei einem Manuskript hatte ich die einen oder andere Anregung; bei anderen Autoren wurden die Titel ihrer Romane fixiert, ebenso das Motiv des Titelbildes. Das wiederum übermittelte ich an Dirk Schulz, der die Titelbilder allesamt gestaltet.

PERRY RHODAN-Terminus läuft also. Unsere zwölfbändige Serie gefällt mir als Redakteur selbst sehr gut. Umso besser, wenn sich auch die Leser positiv äußern.

24 Mai 2017

Der Bebenforscher

Es hat durchaus Vorzüge, wenn man als Exposéautor seine Exposés für sich selbst schreiben kann. Das dachte sich Robert Feldhoff wohl auch, als er im November 1997 das Exposé für den Roman mit der Bandnummer 1909 verfasste. Das eigentliche Handlungs-Exposé ist gerade mal eineinhalb Seiten lang, die Datenblätter nehmen den größten Teil des Papiers ein, das am 18. November 1997 verschickt wurde

»Dem Autor werden keine handlungstechnischen Vorgaben gemacht«, formuliert es das Exposé ganz trocken. »Es ist in erster Linie seine Aufgabe, in eine lebendige Erzählung die Datenblätter Eismer Störmengord, DaGlausch/Salmenghest, Kesselbeben und Bebenforscher einzubringen.« Zudem solle »der Autor en passant Elemente« der Handlungsebenen Rhodan und Alashan »elegant miteinander verknüpfen«.

Der fertige Roman erschien im März 1998 unter dem Titel »Der Bebenforscher« und mit einem klassischen Titelbild von Swen Papenbrock. Im Roman verstreute der Autor eine Reihe von Details, die erst später wichtig werden sollten, die geheimnisvollen Lamuuni-Vögel beispielsweise. Ich mochte den Roman sehr und fand die tragische Figur des Eismer Störmengord toll geschildert.

23 Mai 2017

Gucky auf niederländisch

Es ist ein Gucky-Motiv, das den Mausbiber so zeigt, wie ich ihn einschätze: als erfahrenes Wesen, zwar durchaus humorvoll, im Zweifelsfall aber auch dazu bereit, sich mit einer Waffe in der Hand zu Wehr zu setzen. Das Motiv schmückt das Titelbild des PERRY RHODAN-Doppelbandes 2397/2398, der dieser Tage in niederländischer Sprache erschienen ist.

Aus »Die Halbspur-Changeure« von Hubert Haensel wurden »De Halfspoor-Wisselaars«, aus Uwe Antons »Aufbruch nach Hangay« wurde ein »Vertrek naar Hangay«. Beide Romane gehören zum Abschluss des ersten Hunderter-Zyklus, der den Kampf der Terraner gegen die Terminale Kolonne TRAITOR schildert.

Robert Feldhoff packte in die insgesamt 200 Romane einen Handlungsbogen, den ich nach wie vor beeindruckend finde. Schön, dass unsere Leser in den Niederlanden diese Romane jetzt auch lesen können!

22 Mai 2017

Im Reich der Soprassiden

Zu den Themen, die bei PERRY RHODAN schon immer populär sind und waren, zählt die Begegnung mit Außerirdischen. Seit Perry Rhodan im ersten Roman der Serie auf die Arkoniden gestoßen ist, gibt es ständig solche Begegnungen – die Menschen stehen im Kontakt zu zahlreichen Völkern, die in den Weiten des Universums verteilt sind.

Der Band 2910, den Uwe Anton verfasst hat, trägt den Titel »Im Reich der Soprassiden«. Perry Rhodan selbst ist eine der Hauptpersonen – der Terraner erfährt in diesem Roman mehr über das Gondunat, wie die vorherrschende Kultur in der Galaxis Sevcooris genannt wird.

Doch wie das Verhältnis zwischen dem Goldenen Reich und den »kleineren« Völkern wirklich ist, weiß bislang keiner. Man kann nur ahnen, dass die Wahrheit nicht ganz so »golden« ist wie das Bild, das man den Besuchern aus der Milchstraße zeigt.

Wenn man es genau sehen möchte, ist der Roman, der am 26. Mai 2017 erscheint, auch ein Kommentar zur aktuellen Diskussion um »Fake News«. Was ist Wahrheit, was ist Lüge, in welchen Aussagen wird etwas vorgegaukelt, was nicht so viel mit der Realität zu tun hat?

21 Mai 2017

Reginald Bull auf Japanisch

Ich finde es immer wieder spannend, mir anzuschauen, wie unsere japanischen Partner die Titelbilder ihrer PERRY RHODAN-Ausgaben gestalten. Ein schönes Beispiel ist – weil ich in diesen Tagen oft an Reginald Bull denken muss – das Titelbild des Bandes 522 der »Ro Dan Series«, die bei Hayakawa erscheinen. Der Band enthält die Romane »Vamanu« und »Die schwarze Macht«; er wurde im Juni 2016 veröffentlicht.

Wie so oft, so zeigt auch dieses Titelbild diverse Helden der PERRY RHODAN-Serie in einer Art »Team-Präsentation«. Der Mann mit der Maske könnte Alaska Saedelaere sein, das pelzige Wesen in der Mitte identifiziere ich zähneknirschend als Gucky, und der rothaarige Typ unten müsste Reginald Bull sein.

Um es vorsichtig zu sagen: Nicht jede Interpretation unserer japanischen Partner entspricht meinen Vorstellungen ...