24 Februar 2018

Vorarbeiten zu den Blues

Anfang April beginnt in unserer Serie PERRY RHODAN NEO eine neue Staffel. Den Titel haben wir schon bekannt gegeben – sie heißt »Die Blues«. Wer sich mit der klassischen PERRY RHODAN-Serie auskennt, wird sich denken können, in welche Bereiche der Milchstraße dann die Handlung wechselt. Genau ... in die Eastside!

An diesem Samstag lese ich endlich das erste Manuskript für die neue Staffel zu Ende. Der Autor hat längst geliefert, das Manuskript ist im Lektorat – nur der Redakteur hinkt ein wenig hinterher.

Dazu bereite ich gleich die ersten Texte für unsere Internet-Seite vor: Wir brauchen Informationen, Hintergründe für den Vertrieb und noch mal ein wenig Werbung.

Ich könnte mir vorstellen, dass diese Staffel einige neue Leser an die Serie heranführen könnte. Das Thema ist frisch, die Blues – die ja einen eigenen Namen haben – sind interessante Wesen, und der erste Roman der Staffel macht zumindest mir großen Spaß. Im April wissen dann auch die Leser mehr darüber ...

23 Februar 2018

Bemerkungen zu einem Sternenwanderer

Wenn in wenigen Tagen der Roman mit dem schönen Titel »Der Sternenwanderer« in den Handel kommt, bietet es sich an, ein wenig über die Hintergründe zu schreiben. Ich werde mich hüten, an dieser Stelle zu viele Details zum Inhalt zu verraten – diverse Kleinigkeiten haben wir bekanntlich schon »rausgelassen«. Aber wer sich die Vorfreude überhaupt nicht verderben lassen möchte und noch gar nichts über den PERRY RHODAN-Roman mit der Bandnummer 2950 weiß, sollte vielleicht ab dieser Stelle des Textes die Lektüre unterbrechen.

Es war schon recht früh klar, dass zwei Autoren diesen Roman schreiben würden. Das bot sich an, weil die Exposéautoren zwei Handlungsebenen geplant hatten. Der eine Autor könnte die Geschichte der wichtigen Hauptperson erzählen, der andere den neuen Handlungsschauplatz vorstellen – so die Idee.

Und so geschah es dann auch in der Zusammenarbeit von Uwe Anton und Christian Montillon. Wenn man nicht weiß, wer welchen Absatz geschrieben hat, kann man kaum erkennen – finde ich –, von wem was stammt ...

Recht früh war zudem klar, dass wir Atlan wieder in die Haupthandlung der Serie bringen würden. Nach dem Ende des Zyklus »Die Jenzeitigen Lande« steckte er in einer Region des Multiversums fest. Aber wenn wir den Arkoniden in die Handlung zurückholen würden, sollte das zu einem Termin geschehen, der relevant ist: entweder zu einem Jubiläumsband oder zu eine Wendepunktband.

Band 2950 bot sich aus der Logik unserer Zyklusplanung ebenfalls an. Die Exposéautoren wollten einen neuen Handlungsschauplatz einführen, dieser sollte eng verbunden sein mit den Ereignissen in der Milchstraße – es war fast schon folgerichtig, dass Atlan genau dort auf den Plan treten wird ...

22 Februar 2018

Eine erste Pressemappe

»Wir brauchen für die Buchmesse endlich mal eine Pressemappe, um auf Anfragen von Journalisten reagieren zu können.« Diesen Wunsch der Redaktion beantwortete die Verlagsleitung im Spätsommer 1995 mit einem trockenen »Dann machen Sie mal ein Konzept.«

Das Konzept wurde am 26. September 1995 verfasst und mittels eines Nadeldruckers ausgedruckt und an die jeweils wichtigen Personen verteilt. Es enthielt eine Übersicht zu den geplanten sieben Texten sowie einen Plan zum weiteren Ablauf: Die Texte sollten von der Redaktion geschrieben und redigiert werden, sie sollten optisch verschönert und zusammengeheftet werden; das gesamte Material sollte in einem Karton auf den Messestand geliefert werden. Dort wollte die PERRY RHODAN-Redaktion im Oktober 1995 endlich einmal auf sich aufmerksam machen und nicht nur ein Randdasein fristen.

Mit einem grundlegenden Text unter dem Titel »Ein literarischer Welterfolg aus Rastatt« sollte die Serie skizziert werden; mit »Blitzstart in den 60ern« sollten Journalisten eine historische Information erhalten. Wie die Serie erarbeitet wird und um was es eigentlich geht, sollte der Text »Schritt um Schritt ins Weltall« darstellen.

Dazu sollten die Porträts der drei Autoren kommen, die auf der Messe anwesend sein sollten: Arndt Ellmer als »Ansprechpartner für die Leser«, Robert Feldhoff als »Der Ideen-Fabrikant« und Susan Schwartz unter der Überschrift »Kein reines Männer-Genre« – das musste man 1995 noch ausdrücklich betonen.

Übrigens wurde die Pressemappe tatsächlich erstellt. Zur Verteilung kam sie kaum, weil unvorhergesehene Ereignisse alles veränderten. Aber die Textarbeit war wichtig, auch für die folgenden Jahre.

21 Februar 2018

Gucky klaut jetzt auch in Brasilien

Man muss kein Portugiesisch oder Brasilianisch verstehen – als PERRY RHODAN-Leser ist der Sinn des aktuellen Romantitels sofort nachvollziehbar. »Gucky, der Meisterdieb« ist ohnehin einer der Klassiker unserer Serie; dass er jetzt auch bei unseren Partnern in Südamerika erscheint, freut mich sehr.

Derzeit publizieren unsere Partner von SSPG Editora den Serie in verschiedenen Zyklen parallel; man ist aber noch deutlich vor Band 1000. Ich freue mich trotzdem, dass es mit PERRY RHODAN in Südamerika weitergeht! Und vielleicht kommen in absehbarer Zeit sogar neue Romane hinzu ...

20 Februar 2018

Im Netz von Adarem

Was für ein großartiges Cover! Als ich das Titelbild sah, das Arndt Drechsler für den Roman »Im Netz von Adarem« geschaffen hatte, war ich davon sofort angetan. Unser Coverkünstler hat einen eindrucksvollen Kugelraumer so über eine Metropole platziert, dass man sich gut vorstellen kann, welches Bedrohungsszenario gezeigt werden soll.

Im Inhalt zeigt Dietmar Schmidt als Autor des vierten Bandes von PERRY RHODAN-Olymp, was es mit der Bedrohung konkret auf sich hat. Sein Roman spielt an verschiedenen Schauplätzen der Miniserie, unter anderem auf dem weitestgehend unbekannten Planeten Adaram, aber auch auf Olymp oder an Bord diverser Raumschiffe.

Dass die Hauptfiguren des Romans sich durchaus in der einen oder anderen Zwickmühle befinden, belegt übrigens eine Aussage von Sichu Dorksteiger. Das möchte ich gern als Zitat wiedergeben: »Ich sage es euch nur ungern – aber meine Trickkiste ist leer.«

19 Februar 2018

Intrigen im Kristallpalast

Mit dem fünfzehnten Band hat die Platin Edition erneut ein kleines Zwischendurch-Jubiläum erreicht: Im Rahmen der Hardcover-Ausgabe von PERRY RHODAN NEO wird im März bereits »Intrigen im Kristallpalast« erscheinen.

Freundlicherweise haben uns die Kolleginnen und Kollegen bei Edel, die das Buch veröffentlichen, bereits Vorabexemplare geschickt. Die sehen super aus, und ich freue mich schon darauf, ein Buch daheim ins Regal zu stellen.

Das Covermotiv von Dirk Schulz, das wir für diesen Band verwendet haben, zeigt die Ansicht eines arkonidischen Trichterhauses – zumindest so, wie es sich der Künstler vorgestellt hat. Ich finde die Architektur der arkonidischen Bauten immer noch interessant und kann mir so etwas gut vorstellen.

Dass es darin entsprechende Intrigen und dergleichen gibt, liegt bei der Geschichte des Imperiums fast auf der Hand. Das allerdings ist Thema der vier Romane und der einen Erzählung, die den Inhalt des Buches bilden.

(Wer dazu mehr wissen will, kann sich schon im voraus entsprechend informieren. Oder wartet halt, bis das Buch offiziell in den Handel kommt ...)

14 Februar 2018

Ein Wendepunkt für »Genesis«

Ein Logbuch der Redaktion

Ungewöhnliche Schauplätze, dramatische Entwicklungen: Der Wendepunkt des laufenden »Genesis«-Zyklus erforderte eine immense Detailarbeit bei den PERRY RHODAN-Autoren. Einige Entwicklungen laufen zusammen, ein neuer Schauplatz wird eröffnet – der aber in einer sehr engen Beziehung zur bisherigen Handlung steht.

Es ist eigentlich eine gute Tradition bei PERRY RHODAN, dass ein Roman mit einer »50« am Ende der Nummer einen Handlungsabschnitt entweder beschleunigt, »umdreht« oder neu akzentuiert. Wer mag, kann sich sich an frühere Romane erinnern, etwa an »Die 6. Epoche« (PR 250) oder auch »BARDIOC« (PR 850).

Wim Vandemaan und Christian Montillon, die aktuellen Exposéautoren, kennen die Seriengeschichte sehr gut. Deshalb steuerten sie den Verlauf des Zyklus so, dass es mit Band 2950 einen Wendepunkt gibt. Darauf steuern bereits die Ereignisse in der Milchstraße zu.

Mit ihrem Roman »Sunset City« gewährt Verena Themsen einen Einblick in den wissenschaftlichen Betrieb der Liga Freier Galaktiker. Sie zeigt Forscher und Experten, die an einem unheimlichen Projekt arbeiten – und sie schildert ganz nebenbei, welchen Blick junge Menschen auf eine fremdartige Welt haben könnten. Der Roman wird am 16. Februar mit der Bandnummer 2948 veröffentlicht.

Die direkte Fortsetzung dazu schrieb Michael Marcus Thurner. Der Titel »Die Biophore« dürfte beim einen oder anderen Stammleser viele Erinnerungen wecken. In der Tat handelt es sich um Lebensträger, die bereits vor Jahrmillionen mithilfe der sogenannten Sporenschiffe in den Weiten des Kosmos verteilt worden sind.

Worin der Zusammenhang zwischen Biophore, der Situation in der Milchstraße, dem sogenannten Genesis-Projekt und den Machenschaften des Adauresten besteht, kann an dieser Stelle noch nicht verraten werden. Der Autor deutet in seinem Roman, der die Bandnummer 2949 trägt und am 23. Februar in den Handel kommt, auf jeden Fall schon an, was in absehbarer Zeit in der Menschheitsgalaxis geschehen könnte.

Damit schrieb der Autor allerdings auch einen Cliffhanger. Der Folgeband wechselt nämlich die Handlungsebene und beleuchtet eine Galaxis, die sehr weit von der heimatlichen Milchstraße entfernt ist.

Der Roman mit der Bandnummer 2950 und dem Titel »Der Sternenwanderer« wird am 2. März veröffentlicht. Geschrieben wurde er von zwei Autoren: Uwe Anton und Christian Montillon teilten sich gewissermaßen die Handlungsebenen. Sie stellen einen neuen Schauplatz für die Handlung vor, der aber – so viel sei schon verraten – viel mit aktuellen Ereignissen in der Milchstraße zu tun hat, und sie bringen eine Figur in die Serienhandlung zurück, die von vielen Lesern seit langem vermisst wird.

Vor allem aber erzählen sie eine Geschichte, die hoffentlich neugierig auf die zweite Hälfte des »Genesis«-Zyklus macht. Nicht nur die Leser, die sich sehr gut in unserer Serie auskennen, sollten bei diesem Roman ihre Freude haben; ich denke, dass er auch für Neuleser sehr gut geeignet ist, ebenso für Exleser, die mal wieder in ihre ehemalige Serie hineinschnuppern wollen.

Noch eine Bemerkung zum Folgeband: Michelle Stern schrieb »Die Dynastie der Verlorenen«, der am 9. März erscheint. Die Autorin liefert damit eine gelungene Fortsetzung, die das aktuelle Geschehen in der zweiten Zyklushälfte in einem richtig schönen Roman weiterführt.

Um zum Abschluss dieses kurzen Einblicks zu kommen: Ich glaube, die Leser können sich auf einen spannenden Wendepunkt für den »Genesis«-Zyklus freuen. Die betreffenden Romane haben zumindest der Redaktion sehr gut gefallen!