26 April 2017

Flucht durch Terrania

»Wie ist der Stand der Ermittlungen, meine Herren?« Manchmal mag ich diesen klassischen Stil der PERRY RHODAN-Romane. Umso beser, dass die Autoren bei unserer neuen Miniserie offenbar viel Freude daran haben, die Elemente der klassischen Serie mit einem heutigen Blickwinkel zu verbinden. Das sieht man sehr schön am zweiten Band der Serie, der am 5. Mai 2017 in den Handel kommt und von dem ich schon mein Belegexemplar erhalten habe.

Dennis Mathiak verfasste den Roman mit dem Titel »Flucht durch Terrania«, und Dirk Schulz sorgte für ein entsprechend knalliges Titelbild. Ich finde es klasse: Es zeigt eine Action-Szene, und die junge Frau mit der Waffe in der Hand wirkt entschlossen und klar.

Im Roman selbst gibt es auch einiges an Action – darüber hinaus geht es aber um zwischenmenschliche Konflikte und allerlei unfreiwillige Reisen. Die Leser bekommen zudem einige Einblicke in Terrania City, die sie aus den aktuellen Romanen definitiv nicht erhalten. Mir hat das bei der Lektüre echt gut gefallen!

25 April 2017

Zwischenjubiläum für »Exterra«

Erschienen ist das Fanzine schon zu Beginn des Monats – aber es lag einige Wochen zwischen den Bergen von anderen Dingen begraben, die man als Redakteur zu lesen hat: »Exterra« hat die Nummer 75 erreicht, was einem kleinen Jubiläum entspricht. Meine Gratulation an die Menschen, die für das Fanzine des SFC Universum zuständig sind und es zuverlässig mit Inhalten füllen!

Mag sein, dass ein klassisches Papier-Fanzine in Zeiten von Facebook und Co. nicht mehr sehr zeitgemäß ist – ich liebe solche Publikationen und schätze es sehr, sie zu lesen und in ihnen zu blättern. Auf 72 Seiten gibt es in diesem Heft eine tüchte Dosis PERRY RHODAN: Rezensionen zu aktuellen Romanen, Artikel über den »Sternengruft«-Zyklus, ein Con-Bericht, ein Nachruf auf den verstorbenen Michael H. Buchholz und vieles mehr.

Zum Jubiläum gab es ein farbiges und umlaufendes Titelbilder. Schön! Ein wahrhaft buntes Heft, das mir gefallen hat. (»Exterra« erscheint viermal im Jahr. Für Mitglieder ist es kostenlos; sie können es sogar digital erhalten. Weitere Informationen gibt's auf der Website des Clubs.)

24 April 2017

Als Bahnhöfe noch eine Rolle spielten ...

»Mit Band 294 wird eine neue Epoche in der terranischen Geschichte eingeleitet.« So steht es im Exposé für den PERRY RHODAN-Band 294, das von K. H. Scheer verfasst wurde. Der dazu passende Roman wurde von Clark Darlton geschrieben, trägt den Titel »Die Eroberer« und kam vor fünfzig Jahren in den Handel.

Es ist lehrreich, in alte Exposés zu blicken. Das mache ich ohnehin immer wieder gern: weil ich recherchieren muss oder auch, weil ich neugierig bin. Bei diesem Exposé machte es ganz besonders Spaß.

»Es gelingt durch verwegene Planung und geschicktes Vorgehen«, so stellt die Vorbemerkung des Exposés klar, zwei Weltraumbahnhöfe zu erobern. »Terra greift von beiden Seitenan«, verkündet die Vorbemerkung darüber hinaus.

Im Exposé selbst werden die Daten für die Weltraumbahnhöfe zwischen Andromeda und der Milchstraße geliefert, und es wird genau erläutert, welche Raumschiffe wo angreifen. »Es entbrennt innerhalb der Station eine fürchterliche Schlacht«, heißt es auf Seite 9. Oder, auf derselben Seite: »Fünftausend Mann eröffnen den Generalangriff.«

Leider ist nicht überliefert, wie schwer es Clark Darlton fiel, diesen Roman zu schreiben. Trotz seiner bekannten Abneigung gegen kriegerische Auseinandersetzungen – kein Wunder bei seinen Russlanderfahrungen während des Krieges – schaffte er es ...

23 April 2017

Lobgesang auf die Perrypedia

Wie war das noch mal genau mit dem Schwarm? Welche Cynos waren im Sonnensystem aktiv? Wann tauchte Rofus zuerst in der Handlung auf, und was weiß man über diesen Planeten? Solche Fragen stelle ich mir im Verlauf meiner Tätigkeit praktisch jeden Tag – und dann schaue ich meist in der Perrypedia nach.

Die Perrypedia ist ein Beleg dafür, dass die sogenannte Schwarm-Intelligenz funktioniert. Ich weiß viel über die PERRY RHODAN-Serie, ich habe sie komplett gelesen und viele Romane redigiert, bearbeitet und betreut. Aber das Wissen, das im Verlauf der Jahre durch viele Leser für die Perrypedia zusammengetragen habe, das besitze ich nicht – darüber werde ich auch nie verfügen.

Ich könnte in den Dateien nachschauen, die ich zur Verfügung habe: alle Romane als E-Books oder Word-Dateien. Ich könnte – wie früher – ans Regal treten und die alten Hefte durchschauen. Das mache ich übrigens trotzdem oft: Das ist oft eine bereichernde Ergänzung, wenn man wissen möchte, wie sich das PERRY RHODAN-Universum in früheren Jahren »anfühlte«.

Am besten und zielführendsten ist es allerdings immer, wenn ich die Perrypedia zu Rate ziehe. Die Zahl der Fakten und Daten, die hier versammelt ist, finde ich beeindruckend. Mag sein, dass sie Fehler enthält – aber ich habe mir sagen lassen, dass auch in gedruckten Romanen der eine oder andere Fehler veröffentlicht worden sei.

Für eine Recherche ist die Perrypedia wunderbar geeignet. Als tägliches Hilfsmittel liebe und schätze ich sie. Man kann die immense Arbeit der Perrypedia-Aktivisten nicht genug loben.

Deshalb an dieser Stelle mal: Herzlichen Dank für euer Engagement!

22 April 2017

Ein alter Bekannter kehrt wieder zurück

In den vergangenen Tagen habe ich mich intensiv mit Exposés beschäftigt, die von den Exposéautoren gekommen sind und über die wir diskutiert haben. Unter anderem ging es darin um eine altbekannte Hauptfigur aus der PERRY RHODAN-Serie, die seit den frühen Anfängen dabei ist und von der man seit einiger Zeit nichts mehr gehört hat. Wie kehrt sie in die Handlung zurück, welche Rolle nimmt sie danach ein?

Darüber wird in mehreren Romanen zu lesen sein, die irgendwann im Sommer 2017 erscheinen. Jetzt müssen erst einmal die Exposés fertiggestellt werden, damit die Autoren mit der eigentlichen Arbeit loslegen können. (Ein erster Roman zum Thema ist in Arbeit und sollte demnächst bei mir eintreffen ...)

Weitere Exposés beschäftigen sich mit den Geschehnissen in einer fernen Galaxis. Auch da werden die Leser von alten Bekannten hören und lesen, mit denen sie wohl kaum gerechnet haben.

Als mir Wim Vandemaan die Grundideen für diesen Abschnitt des laufenden »Genesis«-Zyklus präsentierte, war ich übrigens gebührend beeindruckt. Hoffen wir, dass sich die Idee über die Exposés so in die Romane bringen lässt, dass auch die Leser beeindruckt sind ...

21 April 2017

Geek trifft Terminus ...

Die Zeitschrift »Geek!« erfreut die Freunde der Science Fiction schon seit einigen Jahren. Dieser Tage erschien die Ausgabe 30 des Magazins, in der es unter anderem um neue Heftromane geht. Sascha Vennemann, der als Autor auch für die Heftromanserie »Maddrax« schreibt, führte für diese Ausgabe ein Telefongespräch zu PERRY RHODAN-Terminus.

Das Ergebnis kann sich optisch wie inhaltlich sehen lassen. Deshalb präsentiere ich an dieser Stelle die Seite aus dem »Geek!«-Magazin, in der unsere neue Minierie vorgestellt wird. Und natürlich hätte ich nicht das geringste dagegen, wenn jemand zu unserer Serie greift, der sich ansonsten vor allem auf Fernsehserien und Kinofilme mit phantastischen Schwerpunkten spezialisiert hat ...

20 April 2017

Seth-Apophis als Silberband

Ich weiß noch gut, wie sehr mich in den frühen 80er-Jahren die PERRY RHODAN-Romane faszinierten, in denen das Serienuniversum noch einmal grandios erweitert wurde. Nachdem ich die Bände um die Betschiden eher als zäh empfunden habe – heute sehe ich das teilweise ganz anders –, fand ich die Geschichten um die Galaktische Flotte, die Endlose Armada und natürlich um Seth-Apophis immer faszinierender.

Der Silberband 138 stellt die Superintelligenz Seth-Apophis nun stärker ins Zentrum. In »Seth-Apophis« erfahren die Leser endlich mehr über das geheimnisvolle Geschöpf, dessen Angriffe die Menschheit schwer beschäftigen. Kosmische Zusammenhänge lassen sich erkennen, die sich über Jahrmillionen spannen ...

Als die entsprechenden Romane 1983 unter der Ägide von William Voltz verfasst wurde, war der PERRY RHODAN-Leser Klaus N. Frick völlig begeistert. Als ich vor einigen Wochen in das Manuskript des Silberbandes hineinschaute, erkannt ich wieder, wie gut die Geschichten waren.

Ich denke, die sollten auch heutigen Lesern genügend Faszination bescheren. Und ich denke, dass einige »Altleser« zugreifen werden, um zu schauen, wie das »damals« mit den Superintelligenzen und der Endlosen Armada ablief ...