19 Januar 2017

Josef Tratnik zum Siebzigsten

Es ist passiert und leider nicht mehr zu ändern: Ich habe vergessen, einem Mann zum »runden« Geburtstag zu gratulieren, der sich in den vergangenen Jahren sehr um die PERRY RHODAN-Serie und ihre Außenwirkung gekümmert hat. Die Rede ist von Josef Tratnik, der mehrere Dutzend PERRY RHODAN-Hörbücher eingelesen hat und vor allem der klassischen Serie seine Stimme verlieht.

Am 18. Januar 1947 wurde der Schauspieler und Sprecher in Münster geboren; am 18. Januar 2017 konnte er also seinen siebzigsten Geburtstag feiern. Der »gelernte« Schauspieler stand jahrelang auf den verschiedensten Bühnen, arbeitete zwischenurch auch als Deutschlehrer. Bekannt wurde er in den vergangenen Jahren vor allem als Sprecher; seine Stimme ist oft bei Reportagen im Fernsehen zu vernehmen.

Seit 2002 ist er für Eins A Medien tätig, wurde im Verlauf der Jahre längst zur Stimme von PERRY RHODAN. Die anderen Sprecher haben allesamt ihre Qualitäten, Josef Tratnik prägt aber die klassische Zeit der Serie und schafft damit seit 15 Jahren die Grundlage für den großen Erfolg der PERRY RHODAN-Hörbücher.

Eine grandiose Leistung, auf die wir sehr stolz sind. Deshalb auch nachträglich: Alles Gute zum siebzigsten Geburtstag!

18 Januar 2017

Der längste Tag der Erde

Folgendes schrieb ich an Rüdiger Schäfer, nachdem ich das Manuskript seines Romans »Der längste Tag der Erde« gelesen hatte: »Es ist ein wuchtiger Abschluss der laufenden Handlungsebene, und er wird bei den Lesern eine Reihe von Emotionen auslösen.«

Von dieser Meinung rücke ich auch jetzt nicht ab, wenn der Erscheinungstermin des Romans näher rückt. Die dramatischen Ereignisse und emotionalen Belastungen, die der Autor in diesem Roman – dem Band 140 von PERRY RHODAN NEU – den Lesern zumutet, werden allerdings nicht allen gefallen können.

Der Roman führt, wie der Titel schon nahelegt, verschiedene Handlungsfäden zu Ende und bringt sie zu einem abschließenden Höhepunkt. Dabei ist das Geschehen mal actiongeladen, mal melancholisch, sind die Hauptpersonen in unterschiedliche Konflikte verstrickt – alles in allem passiert sehr viel und das auf allen möglichen Ebenen. Der Autor, der sich mit diesem Exposé selbst eine schwere Aufgabe gestellt hat, konnte sie mit Bravour lösen.

Den Abschluss der Staffel »Meister der Sonne« schafft Rüdiger Schäfer mit diesem Band auf jeden Fall. Ganz nebenbei jubelt er den Lesern noch einen Cliffhanger unter, der sie auf die nächste Handlungstaffel vorbereitet und hoffentlich ausreichend neugierig macht ...

17 Januar 2017

ESCHER auf niederländisch

Als Robert Feldhoff daran ging, die Parapositronik ESCHER so zu konzipieren, dass sie in der PERRY RHODAN-Serie besonders effektvoll eingesetzt werden konnte, hatte er große Pläne. Leider konnten von diese einige nicht verwirklicht werden – aber ESCHER spielte beispielsweise im TERRANOVA-Zyklus eine wichtige Rolle. In der niederländischen Ausgabe unserer Serie konnten die Leser unlängst die betreffenden Romane lesen.

»Eschers Lijst« von Arndt Ellmer und »Het kwam uit de Zon« von Horst Hoffmann bilden den Doppelband 2379/2380, zu dem Dirk Schulz das eindrucksvolle Titelbild lieferte. Unsere niederländischen Leser nehmen damit an der packenden Endphase des Zyklus teil – der bekanntlich überleitet auf den »Negasphäre«-Zyklus.

Für mich sind die 200 Bände, in denen der Kampf der Menschen gegen die Terminale Kolonne TRAITOR erzählt wird, nach wie vor ein Höhepunkt der Seriengeschichte. Ich hoffe, dass unsere Leser im Nachbarland das ebenso empfinden.

16 Januar 2017

Ein Handbuch und ein Rundschreiben

Mit Datum vom 26. Juni 1996 verschickte die PERRY RHODAN-Redaktion ein Rundschreiben an das damalige Autorenteam; unterschrieben wurde es von Klaus N. Frick. »Lange haben wir's versprochen, endlich schicke ich es raus«, begann das Schreiben, das auf dem offiziellen Briefpapier der Verlagsunion Pabel Moewig KG versandt wurde.

Es ging um das »PERRY RHODAN-Handbuch«, eine interne Handreichung, die Peter Terrid bereits im April 1996 abgeliefert hatte. Der »Versuch über das Alltagsleben im Jahr 1300 NGZ« war nicht als Grundsatzpapier gedacht, sondern sollte als »Diskussionsgrundlage dienen«.

Die Autoren wurden ausdrücklich dazu eingeladen, sich in das Thema einzubringen: »Wenn ihr Ergänzungsvorschläge und Verbesserungswünsche habt, schickt diese bitte an die Redaktion; am besten Textausdruck und Diskette.«

Wichtig war der Redaktion vor allem eines, das war so mit den Exposéautoren abgesprochen: »Dieses PERRY RHODAN-Handbuch ist in der vorliegenden Form streng intern und als Exposé zu behandeln!!!«

15 Januar 2017

METEORA im Blick

Am heutigen Tag beschäftige ich mich in mehrfacher Sicht mit METEORA. Wer nicht weiß, was sich dahinter verbirgt, möge sich nicht grämen: Perry Rhodan und seine Getreuen haben nicht die geringste Ahnung, welche Bedeutung dieser Begriff hat ...

Die »METEORA«-Staffel umfasst bekanntlich die Bände 141 bis 150 unserer Serie PERRY RHODAN NEO. Beide Exposéautoren arbeiten schon länger an den zehn Romanen; Rüdiger Schäfer und Michael H. Buchholz haben die Exposés dafür schon so gut wie »geschafft«.

Gleichzeitig schreiben die Autoren; einige Manuskripte liegen mir auch bereits vor. Da können das Marketing und die Redaktion nicht zurückstehen: Eine der Aufgaben für mich ist derzeit, entsprechende Werbe- und Marketingtexte zu verfassen. Es wäre ja schade, wenn die vielen schönen Ideen nicht bei der »Außenwelt« ankämen ...

14 Januar 2017

Rückkehr nach Terra

Am Freitag erschien offiziell ein Hörbuch, auf das wir einige Zeit hingearbeitet haben: Die Box »Rückkehr nach Terra« mit vier Romanen von Andreas Eschbach präsentiert die PERRY RHODAN-Serie von einer Seite, die vielen Hörbuchfreunden sicher nicht so bekannt ist. Dabei haben zwei unserer Partner zusammengearbeitet: Die Aufnahmen stammen von Eins A Medien, die seit vielen Jahren unsere Hörbücher produzieren, während der Vertrieb von Lübbe-Audio gesteuert wird.

Selbst habe ich mir das Hörbuch noch nicht angehört – aber das werde ich noch tun. Immerhin war ich an der Produktion der einzelnen Romane ebenso beteiligt wie an der Publikation des Hörbuches. Das verbindet einen Redakteur auf jeden Fall eng mit seinem »Stoff«.

Der Roman »Der Gesang der Stille« war der erste Eschbach-Roman im Rahmen unserer Serie, ich erinnere mich noch sehr gut an die Anfänge unserer Zusammenarbeit. »Die Rückkehr« ist für mich die eindrucksvollste Schilderung einer Raumschlacht überhaupt, während »Die Falle von Dhogar« einen klassischen PERRY RHODAN-Stoff präsentiert. Mit »Der Techno-Mond« hatte der Autor zudem gezeigt, dass er auch den Anfang eines Zyklus gut zu erzählen weiß.

Ich bin sehr gespannt darauf, wie die PERRY RHODAN-Leser reagieren und was Eschbach-Fans dazu sagen, die unsere Serie bislang nicht kennen. Die Rahmenhandlung von Christian Montillon soll allen eine gewisse Orientierung bieten ...

13 Januar 2017

In der vereisten Galaxis

 Ein Logbuch der Redaktion

Im Jahr 2017 geht die laufende Handlung der PERRY RHODAN-Seite intensiv auf die ferne Galaxis Orpleyd ein. Dort spielt bekanntlich der »Sternengruft«-Zyklus, der die Bände 2875 bis 2899 umfasst. Konzipiert wurde er von Christian Montillon und Wim Vandemaan – ich möchte heute über die ersten Romane plaudern, die im Januar 2017 in den Handel kommen.

tl_files/comic/images/cover/erstauflage/2890tibi.jpgMit »Die Schiffbrüchigen der Ewigkeit« liefert einer der zwei Exposéautoren einen kosmischen Blick. Der Roman mit der Bandnummer 2890, verfasst von Christian Montillon, erscheint am 6. Januar 2017. Der Exposéautor schildert eine Reise in die Vergangenheit – die Leser werden mehr über die Technolution erfahren.

Vor allem werden Zusammenhänge aufgedeckt: Perry Rhodan und seine Gefährten wissen nach diesem Band mehr über die Entstehung einer Superintelligenz und die Vorgeschichte der Galaxis Orpleyd. Darüber hinaus sollte ihnen klar sein, welche große Gefahr auf die Sterneninsel und ihre zahlreichen Bewohner zukommen. Die Bedrohung ist größer, als man sich bislang vorstellen konnte – und sie leitet sich aus grauer Vergangenheit her ...

Weiter geht es mit einem Doppelband von Michelle Stern, die mit Farye Sepheroa eine wichtige Haupthandlungsträgerin aufbieten kann. Neben Perry Rhodans Enkelin spielt aber auch der unsterbliche Terraner selbst mit, ebenso der Mausbiber Gucky. Michelles Doppelband bietet viel Action in einer Reihe von spannenden Szenen, liefert aber ebenfalls weitere Hintergründe zum komplexen System in einer fernen Sterneninsel.

tl_files/comic/images/cover/erstauflage/2891tibi.jpgLos geht es am 13. Januar mit dem Band 2891 von Michelle Stern, der den Titel »Im Herzen der Macht« trägt. Ohne zu viel über den Inhalt zu verraten: Einige Menschen, darunter Farye, werden entführt. Sie lernen das Trallyomsystem kennen, das eigentliche Machtzentrum von Orpleyd. Sie erfahren mehr über die Gyanli, die Herren der Sterneninsel; dabei sind sie Gefangene, aber es geht ihnen fast zu gut.

Der Roman beginnt ruhig, er stellt eine Reihe von neuen Figuren vor und zeigt Besatzungsmitglieder der RAS TSCHUBAI, die bisher in der Handlung nicht auftauchten. Zugleich gibt er weitere Hinweise zum Geheimnis der Gyanli und der ganzen Galaxis ...

Schon der Titel des Folgeromans deutet an, dass in Orpleyd manches nicht so ist, wie die Terraner sich das vorstellen. Band 2892, der am 20. Januar in den Handel kommt, trägt nämlich den Titel »Der programmierte Planet«. Vor allem Perry Rhodan tritt hier auf – der Terraner macht seinem alten Titel als »Sofortumschalter« alle Ehre.

Auf der Welt Gyan sammeln die Terraner weitere wichtige Hinweise. Es gibt Verbindungen zum sogenannten Katoraum, unter dem sich bislang kaum jemand etwas vorstellen kann. Der Kelosker Gholdorodyn zieht allerdings bereits seine Schlüsse ...

In den drei Bänden erfahren unsere Helden – und damit die Leser – mehr über die ferne Galaxis. Ob und wie sie die ganzen Informationen zusammensetzen können, ist womöglich eine ganz andere Geschichte. An dieser Stelle hier werde ich auf jeden Fall noch nichts darüber ausplaudern.